Automobiltechnik

Leichtmetalle finden im Automobilbau verstärkt Anwendung. Kontaktkorrosionsprobleme können bei der Kombination Stahl –Aluminium durch die Beschichtung mit Galvano-Aluminium gelöst werden. Bei Nietsystemen bietet der gute Korrosionsschutz von Galvano-Aluminium in Verbindung mit der hohen Duktilität eine ausgezeichnete Lösung. Auch bei höheren Temperaturen bleibt der hohe Korrosionsschutzwert erhalten.
Federn können aus hochfestem aber korrosionanfälligem Material bestehen. Damit spart man an Gewicht. Den Korrosionsschutz übernimmt das Reinstaluminium in Verbindung mit einer Passivierung. Da Aluminium sehr duktil ist wird weder durch Steinschlag noch durch die ständige Verformung der Federn der Korrosionsschutz gemindert. Mit einer weiteren organischen Schicht ließe sich eine Schutzdauer erreichen die die Lebensdauer der anderen Bauteile weit übertrifft.

Massekontakte werden durch einen galvanischen Alumiumüberzug hervorragend geschützt.
Quetschverbindungen bleiben, wenn Sie vorher mit Aluminium überzogen wurden korrosionsfest.
Weiteres Gewicht kann man im Fahrzeugbau durch Einsatz von Aluminiumleitungen für die Stromversorgung verschiedener Aggregate sparen:
Pro kg gerechnet leitet Aluminium Strom mehr als doppelt so gut wie Kupfer – pro € Materialkosten ebenfalls (April 2011= 2,3).
Probleme mit  Kontaktkorrosion lassen sich durch galvanisch abgeschiedenes Aluminium leicht vermeiden.
Darüber hinaus lassen sich aluminierte Oberflächen durch eine geeignete Passivierung in den unterschiedlichsten Farben veredeln.

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